Plötzlicher Herztod bei Sportlern - Thema AED-Defibrillatoren - Kurz!

Wenn das Herz einfach stehen bleibt

Der plötzliche Herztod tritt in Deutschland etwa 100.000-mal pro Jahr ein – fast 2.000-mal pro Woche! Zu jeder Tages- und Nachtzeit, damit auch beim Sport. Jeden kann es treffen. Nachdem das Herz aus dem Rhythmus gerät,  wird der Betroffene schnell bewusstlos und schließlich bleibt das Herz stehen. Wird ihm nicht geholfen, sinkt die Wahrscheinlichkeit ihn wiederzubeleben mit jeder Minute um etwa 10%. Die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes liegt gerade im ländlichen Bereich oft bei über 10 Minuten! Lediglich etwa 5% überleben in Deutschland diesen Vorfall.

Erste-Hilfe-Kurs zu lange her?

Beobachter des Geschehens - und damit mögliche Helfer -  wollen gerne helfen, wissen aber oft nicht was zu tun ist. Genau hierfür wurden sprechende, Automatisierte Externe Defibrillatoren entwickelt. Diese Geräte - auch AEDs genannt - sind intuitiv bedienbar und beginnen sofort nach dem Einschalten den Helfer mit Sprach­anweisungen Schritt für Schritt durch die Wieder­belebungs­maßnahme zu führen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Dies erhöht die Überlebenschancen auf bis zu 70% und versetzt auch ungeübte Helfer in die Lage, ein Leben zu retten!

Geschwindigkeit ist entscheidend!

Im Kampf gegen den plötzlichen Herztod ist vor allem Geschwindigkeit wichtig. Es gilt sofort professionelle Hilfe anzufordern, mit der Herzdruckmassage zu beginnen und so schnell wie möglich einen AED (Automatisierter Externer Defibrillator) zu organisieren - bzw. organisiern zu lassen!

Jedes Prozent mehr erfolgreiche Wieder­­belebungen ent­sprechen über 1.000 Überlebende im Jahr! 

Holger König

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